Ökologische Landwirtschaft

Last-Minute SPD Antwort

… nachdem ich nochmals nachgefragt habe, kam dann sehr schnell eine Antwort von Herrn Götz Bochert:

„Sehr geehrter Herr Selaff,

vielen Dank für Ihre Mail. Bitte entschuldigen Sie die späte Antwort. Gerne möchte ich Ihnen aber die Positionen der SPD Schleswig-Holstein zu den beiden von Ihnen angesprochenen Themen darstellen.

Wir wollen den ökologischen Landbauweiterhin fördern! Nachhaltigkeit ist das Leitmotiv unserer Agrarpolitik. Die Förderung der Landwirtschaft muss sich an gesellschaftlichen Zielen orientieren. Die von der Landesregierung vollzogene Einstellung der Beibehaltungsförderung für den Ökolandbau steht im Gegensatz zu diesem Ziel. Der ökologische Landbau ist ein Wachstumsmarkt der Zukunft.

Die Zusammenarbeit von Hamburg und Schleswig-Holstein wollen wir auch im Bildungsbereich intensivieren. Um eine freie Schulwahl und die Mobilität von Familien zu gewährleisten, braucht es im Bildungsbereich die Abschaffung bürokratischer Hürden und unnötiger Belastungen des Landeshaushalts. Inhaltliches Ziel der Zusammenarbeit von Schleswig-Holstein und Hamburg ist ein kompatibles Schulsystem für beide Länder, das den Gedanken des längeren gemeinsamen Lernens umsetzt. Dies muss ausdrücklich auch für die berufliche Bildung gelten.

Ein Schulkostenausgleich zwischen Schleswig-Holstein und Hamburg passt dagegen nicht ins Bild einer guten Nachbarschaft. Ziel muss es sein, dass unsere Kinder eine freie Schulwahl im gesamten Norden haben. Für Schulkostenbeiträge zwischen den Ländern muss dasselbe gelten wie für die Kommunen innerhalb unseres Landes.

Mit freundlichen Grüßen

Götz Borchert

SPD-Landesverband Schleswig-Holstein

Kleiner Kuhberg 28-30

24103 Kiel

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