Behördenreaktionen bis 2014

24.11.2010

Hallo Herr Selaff,

ich hatte am 29.10.2010 einen Brief an das Ministerium für Bildung und Kultur geschrieben, dieser und das Antwortschreiben ist dieser Mail als Anhang beigefügt. Am 09.11.2010 bin ich dann auf Ihre Homepage gestoßen und war total empört wie Herr Engel ein abserviert. Diese Antwort von Herrn Engel an Sie habe ich dann zum Anlass genommen und ebenfalls eine E-Mail zu schreiben. Ihr Einverständnis hatte ich jetzt mal vorausgesetzt. Ich hoffe
das war Okay für Sie. Gerne können Sie meine E-Mail Korrespondenz und die eingscannten Schreiben für Ihre Hompage verwenden.

Viele Grüsse
Alexander Kramer

—–Ursprüngliche Nachricht—–
Von: Katrin Kramer [mailto:Katrin.Kramer@gmx.net]
Gesendet: Dienstag, 23. November 2010 22:05
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Betreff: Gastschulabkommen: Ihre Reaktion auf die Mail von Herrn Selaff

Sehr geehrter Herr Klug,

Herr Engel scheint mir für mein Anliegen der falsch Ansprechpartner zu sein.

Auf meine zahlreichen Fragen in meinem Brief geht er vorsichtshalber
garnicht ein und pickt sich sicherheitshalber nur einen Punkt heraus der Ihm gerade in seiner Argumentation hilft. Er geht in seinem Antwortschreiben nicht mit einer Silbe darauf ein, wie Sie denn 6200 Schüler ab dem 02.01.2011 in Schleswig Holstein beschulen wollen. Mich als Vater einer 7 Jährigen Tochter interessiert insbesondere, wo meine Tochter ab dem 02.01.2011 zur Schule gehen soll, die nächste Rudolf Steiner Schule ist für uns in Lübeck !!!!!!! Die jetzige Schule ist 1,2 km entfernt. Dies sind offensichtlich Fragen, die er sich als Technokrat bisher noch garnicht gestellt hat und das als Beteiligter der zum Thema Gastschulabkommen sicherlich eine Menge berichten könnte aber nicht will.

Oder hat ihr Mitarbeiter möglicherweise an den Sitzungen als Be“teiligter“ nur teilgenommen. Er erweckt durch seine nebulösen Antworten ein wenig den Eindruck. Herr Klug, wenn sie sparen wollen, fangen Sie gleich mit Herrn Engel an !!!

Ich jedenfalls bin stinksauer und falle ich auf diese billige
Politikerrethorik nicht herein. Sein Standardschreiben konnte ich bereits am 14.11.2010 auf der Homepage www.schuleohnegrenzen.de nachlesen.

Für mich scheint es nach wie vor ein faires Angebot von Hamburg zu sein, nur die Kosten in Rechnung zu stellen, die auch in Schleswig Holstein anfallen würden. Sollte Schleswig Holstein tatsächlich so Pleite sein, daß diese Kosten nicht mehr zu tragen sind, sollte das Land schleunigst die Zwangsverwaltung durch den Bund übernehmen lassen.

Hunderte, möglicherweise tausende Eltern und Kinder (Bürger Ihres Landes) für die Sie Verantwortung übernommen und die Ihnen bisher vertraut haben, warten darauf, daß sie konstruktiv mit der Freien und Hansestadt Hamburg in Verhandlungen treten (dies haben sie aus meiner Sicht bisher noch nicht getan), stattdessen zertrümmern sie nur Porzellan.

Hiermit schließe ich mich dem Protest von www.schuleohnegrenzen.de an, da es für mich die einzige Möglichkeit ist, ein wenig Transparenz in die Sache zu bringen.

Sehr geehrter Herr Koch,
Sehr geehrter Herr Steenhagen,

leider habe ich von niemanden eine Mail bekommen, wie sie zu der Problematik stehen. Herr von Boetticher verknüpft nun den Erfolg des Gastschulabkommens mit Zahlungen für Frauenhäuser und Elbschlamm !!!

Das kann doch wohl von der CDU ernsthaft gemeint sein, oder ? Das eine hat doch mit dem anderen nichts zu tun und wenn die Verhandlungen sich immer mehr vom hundertstel ins tausendstel verästeln, wundert es mich wirklich nicht, wenn man mit den Verhandlungen nicht vorankommt.

Hochachtungsvoll
Alexander Kramer

—–Ursprüngliche Nachricht—–
Von: email hidden; JavaScript is required [mailto:Thomas.Engel@mbk.landsh.de]
Gesendet: Montag, 15. November 2010 14:42
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Betreff: AW: Gastschulabkommen: Ihre Reaktion auf die Mail von Herrn
Selaff

Sehr geehrter Herr Kramer,

die Antwort auf Ihr Schreiben vom 28.10.2010 befindet sich bereits auf dem Weg zu Ihnen.

In Ihrer neuerlichen Mail beziehen sich auf den Landesrechnungshof. Bitte machen Sie sich die Mühe, dazu auch den diesen „beeindrucksvollen Beweis“ widerlegenden beigefügten Umdruck 1463 zu lesen. Zu Ihrer umfassenden Unterrichtung füge ich gleich den Umdruck 1241 bei, da auf diesen Bezug
genommen wird.

Als Beteiligter könnte ich eine Menge mehr zum Thema Gastschulabkommen berichten und bin mir sicher, dass Sie – ausgestattet mit diesen Kenntnissen – sich als Bürger des Landes Schleswig-Holstein noch viel mehr empören würden, allerdings nicht wegen des Verhaltens und Handelns der eigenen Landesregierung, sondern wegen des Agierens anderer „Partner“.

Da es Un-Sitte geworden ist, Briefe und Antwortmails im Internet zu
veröffentlichen, schließe ich hiermit und verbleibe

mit freundlichen Grüßen

Thomas Engel
Leiter des Ministerbüros
Ministerium für Bildung und Kultur
des Landes Schleswig-Holstein
Brunswiker Straße 16 – 20
24105 Kiel

—–Ursprüngliche Nachricht—–
Von: Katrin Kramer [mailto:Katrin.Kramer@gmx.net]
Gesendet: Dienstag, 9. November 2010 22:18
An: Engel, Thomas (MBK)
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Betreff: Gastschulabkommen: Ihre Reaktion auf die Mail von Herrn Selaff

Sehr geehrter Herr Engel,

mit Entsetzen lese ich gerade auf der Homepage www.schuleohnegrenzen.de ihre Antwort auf eine Mail eines besorgten Vaters, Herrn Selaff.

Ist das der Stil, mit dem die derzeitige Schleswig Holsteinische Regierung mit Ihren Bürgern umzugehen pflegt ?
Ich möchte mit diesem Schreiben meine Empörung zum Ausdruck bringen, ein kluger und niveauvoller Politiker/ Beamter sollte in der Lage sein entsprechend sachlich und mit mehr Verständnis zu antworten.

Wir haben Kinder in einer Hamburger Schule. Offensichtlich können Sie sich nicht vorstellen, welche Sorgen und Nöte wir Eltern haben, wenn für uns das Gastschulabkommen nicht verlängert wird. Andernfalls hätten Sie Ihre Mail anders verfasst, mit mehr Verständnis für unsere Situation.

Um so peinlicher wird es dann für Sie, wenn Sie auch noch mit Ihren
Schutzbehauptungen völlig im Unrecht sind….Wie der Landesrechnungshof eindrucksvoll bewiesen hat.

Es ist für mich völlig schleierhaft, was Sie mit Ihrer zögerlichen Haltung erreichen wollen, wenn ab nächstem Jahr wohl über 6000 Schüler „heim geholt“ werden nach Schleswig Holstein. Dies wird auch nicht kostenlos sein !!!

Auf eine Antwort meines Briefes vom 28.10.2010 warte ich ebenfalls.

Hochachtungsvoll

Alexander Kramer

Sehr geehrte Herren,

mal ein offenes Wort:

Das ist Politik zum Abgewöhnen !

Als durchschnittlich intelligenter Mensch kann ich beim Thema
Gastschulabkommen nur Hinhaltetaktiken und Schiebereien erkennen, sorry aber dafür habe ich nicht CDU gewählt. Ich bin bisher stets davon ausgegangen eine fortschrittliche Partei gewählt zu haben mit einem Mindestmaß an Verständnis für Ihre Bürger. Dieses scheint wohl auf der Strecke von Kiel Richtung Hamburg immer mehr verloren zu gehen (siehe mail von Herrn Engel an Herrn Selaff).

Bei allem Verständnis für das Sparen, aber bei diesem Thema scheint die Behörde für Bildung offensichtlich die Kompetenz verloren gegangen zu sein.

Lieber Herr Carstensen,

ich bitte sie inständig das Bild wieder gerade zu rücken und
Kleinkariertheit und Inkompetenz die rote Karte zu zeigen

mit freundlichen Grüssen
Alexander Kramer

Thomas Engel,
Leiter des Ministerbüros / Ministerium für Bildung und Kultur des Landes Schleswig-Holstein

10.11.2010

Sehr geehrter Herr Seelaf,

in Ihrer neuerlichen Mail beziehen sich auf den Landesrechnungshof. Bitte machen Sie sich die Mühe, dazu auch den diesen „beeindrucksvollen Beweis“ widerlegenden beigefügten Umdruck 1463 zu lesen. Zu Ihrer umfassenden Unterrichtung füge ich gleich den Umdruck 1241 bei, da auf diesen Bezug genommen wird.

Als Beteiligter könnte ich eine Menge mehr zum Thema Gastschulabkommen berichten und bin mir sicher, dass Sie – ausgestattet mit diesen Kenntnissen – sich als Bürger des Landes Schleswig-Holstein noch viel mehr empören würden, allerdings nicht wegen des Verhaltens und Handelns der eigenen Landesregierung, sondern wegen des Agierens anderer „Partner“.

Da es Un-Sitte geworden ist, Briefe und Antwortmails im Internet zu veröffentlichen, schließe ich hiermit und verbleibe

mit freundlichen Grüßen

Thomas Engel
Leiter des Ministerbüros
Ministerium für Bildung und Kultur
des Landes Schleswig-Holstein
Brunswiker Straße 16 – 20
24105 Kiel

—–Ursprüngliche Nachricht—–
Von: Familie Selaff [mailto:email@selaff.de]
Gesendet: Samstag, 30. Oktober 2010 20:58
An: Engel, Thomas (MBK)
Cc: Schunck, Thomas (MBK); Albrecht, Katja (MBK); Linning, Hauke (MBK)
Betreff: AW: WARUM SITZEN SIE DAS AUS …??? Thema: Gastschulabkommen / hier Landesrechnungshof

Lieber Herr Engel,

Sie schlossen den letzten Brief an mich mit den Worten

„Wir sitzen gar nichts aus !! Das sollten Sie mal sacken lassen, bevor Sie Vorwürfe erheben.“

Soso … der Brief des Landesrechnungshofes spricht da eine andere Wahrheit. Aber Ignoranz und Unwahrheiten sind wir ja gewohnt!

Statt einer Antwort dürfen Sie gerne diesen Artikel aus Ihrer Sicht der Dinge kommentieren:

http://schuleohnegrenzen.de/

Wir würden uns freuen … freuen auf Ihre Wahrheit … aber lassen Sie das erst mal sacken! Aber bitte nicht wieder mit Textbausteinen wie beim letzten Mal!

Lieben Gruß

Oliver Selaff

Thomas Engel,
Leiter des Ministerbüros / Ministerium für Bildung und Kultur des Landes Schleswig-Holstein

14.09.2010

Sehr geehrter Herr Selaff,
Sie irren sich! Das Bildungsministerium des Landes Schleswig-Holstein hat der Freien und Hansestadt Hamburg bereits im 2. Quartal 2010 einen neuen Vertragsentwurf zugeleitet in der Hoffnung, noch vor den Sommerferien 2010 wie angekündigt “zu Potte zu kommen”.

Wegen der Ihnen bekannten Vorgänge in Hamburg – und mit dieser Begründung sind wir selbst immer wieder vertröstet worden – haben wir bis dato zwar eine Antwort zum Vertragstext, aber ohne Zahlen, bekommen. Die Hamburger möchten gern 30 Mio € haben, wir gehen nach Aufrechnung aller Tatbestände, die Schleswig-Holstein für Hamburg im Schulwesen leistet (z.B. Beschulung von HH-Heimkindern in Heimen in SH) von berechtigten 4,5 Mio aus, zahlen aber schon seit Jahren 8,5 Mio. €.

Schleswig-Holstein ist auch bereit, mehr zu zahlen und hat im Haushalt bereits Vorsorge getroffen. Allerdings handelt es sich dabei um Steuergelder und die geben wir nicht mal eben so aus, weil Hamburg es (nach eigenen Angaben) zur Sanierung seines Haushaltes für opportun hält und außer Behauptungen, Drohungen und pauschalen Presse-Fehlinformationen die Angabe von Zahlen, Daten und Fakten verweigert oder, wie jetzt, aufgrund eigener (!) Probleme hinauszögert, bis die Stimmung in unserem Lande kocht und die Landesregierung klein beigeben muss. So geht es nicht !

Im Übrigen hat nicht Schleswig-Holstein, sondern Hamburg das alte Abkommen gekündigt!
Wir sitzen gar nichts aus!! Das sollten Sie mal sacken lassen, bevor Sie Vorwürfe erheben.

Mit freundlichen Grüßen
Thomas Engel / Leiter des Ministerbüros / Ministerium für Bildung und Kultur des Landes Schleswig-Holstein / Brunswiker Straße 16 – 20 / 24105 Kiel

—–Ursprüngliche Nachricht—–
Von: Familie Selaff [mailto:email@selaff.de]

Gesendet: Dienstag, 14. September 2010 07:49

An: Engel, Thomas (MBK); Schunck, Thomas (MBK); Pressestelle (MBK); Albrecht, Katja (MBK)
Betreff: WARUM SITZEN SIE DAS AUS …??? Thema: Gastschulabkommen

In Kopie an Bergedorfer Zeitung / Lübecker Nachrichten / Kieler Nachrichten / sh:z

Werte Damen, Werte Herren,
Ihr Vorgehen in Sachen Gastschulabkommen … AUSSITZEN … ist wohl die geeignete Bezeichnung, ist ein Schlag ins Gesicht der besorgten Eltern in den Südkreisen Schleswig-Holsteins und dazu ein massives weiteres Schüren der Existenzängste der betroffenen Schulen.

Wenn ich als betroffenes Elternteil noch dazu von wahren STASI-Methoden in Hamburg höre, die zum Auffinden von sog. “Ummeldefällen” mit speziellen Ermittlern Nachbarn befragen, Klingelschilder inspizieren und Post sowie Überweisungen nachverfolgen … dann frage ich mich auch warum ich noch wählen gehe? Das Politiker so ein grottenschlechtes Ansehen haben macht sich übrigens an einem solchen Verhalten fest … ganz konkret!

Sie sollten sich für Ihre leeren Versprechungen, die Hinhaltetaktik und Ignoranz wirklich schämen.

Oliver Selaff

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