Die Grünen waren die ersten …

… die geantwortet haben. Und das sogar auf der Seite selbst in den Kommentaren. Ich habe das hier dennoch nochmals kopiert:

Hallo Herr Selaff,
hier die Grüne Antwort auf ihre Fragen:
zu 1.Es war ein großer Fehler von CDU und FDP die Beibehaltungsförderung für die ökologische Landwirtschaft auf null zu setzen. Diese Fehlentscheidung wollen wir korrigieren … … und die Förderung wieder zahlen. Das ist das richtige Signal für diese Unternehmen. Der Ökolandbau ist Leitbild einer nachhaltigen Landbewirtschaftung. Er ist die erfolgreichste Agrarumweltmassnahme. Wir wollen zugleich eine ganze Reihe weiterer Maßnahmen in Verarbeitung und Vermarktung auf den Weg bringen. Für eine bessere Verknüpfung von Praxis, Forschung und Beratung denken wir an eine Vernetzung über ein Ökolandbaukompetenzzentrum.
Für uns hängen umweltschonende Landwirtschaft, Klima und-Umweltschutz sowie ländliche Wirtschaftsentwicklung und Beschäftigung unbedingt zusammen. Deshalb wollen wir auch EU-Mittel in der neuen Förderperiode ab 2014 so einsetzen, dass bäuerliche und ökologische Strukturen in der Landwirtschaft im Wettbewerb nicht mehr benachteiligt sind. Dazu gehört auch die Vermaisung der Landschaft eindämmen, um die Artenvielfalt zu erhöhen. Es war richtig, Biogas als Teil der regenerativen Energien zu entwickeln, aber es darf nicht lukrativer sein, Pflanzen für die Biogasanlage anzubauen, als für die Nahrungserzeugung. Da müssen wir durch eine Umstrukturierung des EEG (Erneuerbaren Energien Gesetzes) gegensteuern, unter anderem indem wir auch kleine Biogasanlagen und solche, die mit Reststoffen wie Gülle und Grünschnitt betrieben werden, eine Entwicklungsperspektive geben.

Zu 2: Wir Grüne setzen uns weiterhin für eine gemeinsame Schulentwicklungsplanung mit Hamburg ein. Folgendes steht dazu in unserem Wahlprogramm auf S. 36: “Wir wollen im Rahmen eines Gastschulabkommens und neuer Kitafinanzierungsregelungen eine engere Kooperation im Bildungsbereich mit Hamburg erreichen. Dazu gehört ein gemeinsamer Schulentwicklungsplan für den Hamburger Rand, auch im beruflichen Bereich. Unser Ziel ist eine möglichst freie Kita- und Schulwahl in der Metropolregion.”

Ich hoffe, diese Infos helfen Ihnen bei Ihrer Wahlentscheidung für den 6.Mai.

Herzlichen Gruß
Ines Strehlau

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