Zur Schleswig-Holstein-Wahl … und Ihrer Stimme

Ich hatte es ja schon in einem der vorher gehenden Beiträge beschrieben, dass Sie mit Ihrer Stimme zur Landtagswahl am 06.05.2012 auch die Weichenstellung des Gastschulabkommens mit beeinflussen können … nur alle 4 Jahre!

Ich habe – um Infos aus erster Hand zu erhalten – die folgenden Parteien direkt angeschrieben und rate möglichst vielen anderen ein öhnliches Vorgehen – JETZT:

CDU: http://www.cdu-sh.de/CDU-Landesverband-Schleswig-Holstein/Seiten/Kontakt3

Die Grünen: Pressesprecherin Claudia Jacob: http://www.sh.gruene.de/cms/lv/dok/260/260892.kontakt_claudia_jacob.htm … hier ist das Kontaktformualr an sich ein Schlag ins Gesicht der Wähler – zwei Zeilen für die Eingabe des Anliegens – Pahhhhhhh!

Piraten: http://www.piratenpartei-sh.de/kontakt.html

SPD: Geht über direkte eMail-Kontakte … email hidden; JavaScript is required email hidden; JavaScript is required email hidden; JavaScript is required – Albig – Spitzenkandidat, Stegener – Fraktionsvorsitz, Schulze Kandidat für Lauenburg

Hier mein Anschreiben … die Antworten wird es dann auch hier geben … wenn ich denn welche bekomme:

Liebes Team,

mich stören aktuell in Schleswig-Holstein zwei Dinge ganz massiv:

_Einstellung der Förderung für den ökologischen Landbau

_Die Tatsache, dass es das Unwort und die Regelung „Gastschulabkommen“ noch immer geben muss. Ich erwarte, dass sich die Politik nach den Menschen und Ihren Lebensräume richtet und die Metropolregion Hamburg weiter voran treibt. In so fern möchte ich meine Kinder auf jede Schule in Hamburg und Schleswig-Holstein schicken können – ohne das dieser finanzielle Nachteile entstehen.

Ich erbitte in diesen Dingen Ihre KURZE Stellungnahme und werde diese meiner Wahlentscheidung zu Grunde legen. Als einer der Initiatoren der Aktion www.schuleohnegrenzen.de werde ich diese Stellungnahme auch anderen betroffenen Eltern zur Kenntnis bringen.

Danke für Ihre Mühe

Oliver Selaff

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Eine Antwort auf Zur Schleswig-Holstein-Wahl … und Ihrer Stimme

  1. Ines Strehlau schrieb:

    Hallo Herr Selaff,
    hier die Grüne Antwort auf ihre Fragen:
    zu 1.Es war ein großer Fehler von CDU und FDP die Beibehaltungsförderung für die ökologische Landwirtschaft auf null zu setzen. Diese Fehlentscheidung wollen wir korrigieren und die Förderung wieder zahlen. Das ist das richtige Signal für diese Unternehmen. Der Ökolandbau ist Leitbild einer nachhaltigen Landbewirtschaftung. Er ist die erfolgreichste Agrarumweltmassnahme. Wir wollen zugleich eine ganze Reihe weiterer Maßnahmen in Verarbeitung und Vermarktung auf den Weg bringen. Für eine bessere Verknüpfung von Praxis, Forschung und Beratung denken wir an eine Vernetzung über ein Ökolandbaukompetenzzentrum.
    Für uns hängen umweltschonende Landwirtschaft, Klima und-Umweltschutz sowie ländliche Wirtschaftsentwicklung und Beschäftigung unbedingt zusammen. Deshalb wollen wir auch EU-Mittel in der neuen Förderperiode ab 2014 so einsetzen, dass bäuerliche und ökologische Strukturen in der Landwirtschaft im Wettbewerb nicht mehr benachteiligt sind. Dazu gehört auch die Vermaisung der Landschaft eindämmen, um die Artenvielfalt zu erhöhen. Es war richtig, Biogas als Teil der regenerativen Energien zu entwickeln, aber es darf nicht lukrativer sein, Pflanzen für die Biogasanlage anzubauen, als für die Nahrungserzeugung. Da müssen wir durch eine Umstrukturierung des EEG (Erneuerbaren Energien Gesetzes) gegensteuern, unter anderem indem wir auch kleine Biogasanlagen und solche, die mit Reststoffen wie Gülle und Grünschnitt betrieben werden, eine Entwicklungsperspektive geben.

    Zu 2: Wir Grüne setzen uns weiterhin für eine gemeinsame Schulentwicklungsplanung mit Hamburg ein. Folgendes steht dazu in unserem Wahlprogramm auf S. 36: „Wir wollen im Rahmen eines Gastschulabkommens und neuer Kitafinanzierungsregelungen eine engere Kooperation im Bildungsbereich mit Hamburg erreichen. Dazu gehört ein gemeinsamer Schulentwicklungsplan für den Hamburger Rand, auch im beruflichen Bereich. Unser Ziel ist eine möglichst freie Kita- und Schulwahl in der Metropolregion.“

    Ich hoffe, diese Infos helfen Ihnen bei Ihrer Wahlentscheidung für den 6.Mai.

    Herzlichen Gruß
    Ines Strehlau

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